Alle Beiträge von Theresia.Dopke

Dat Ahle Lucky’s

Hier im Haus Escher Str. 304 begann Br. Lukas seine Arbeit im Köln-Bilderstöckchen. Mit den Jugendlichen zusammen gründete er den Jugendclub „Lucky‘s Haus“. Für diese Generation war

es eine große Hilfe zum Erwachsen-Werden; den eigenen Platz in der Gesellschaft zu finden; sich mit vielen Dingen auseinander setzen zu können; Arbeit zu finden; eine eigene Familie zu gründen.

Mit diesen Jugendlichen hat Br. Lukas dann den Kellerladen e.V. gegründet. Diese Arbeit, die im Jugendclub begann und dann im Kellerladen e.V. fortgeführt wurde, prägt auch die nachfolgenden Generationen. Es ist ein stabiler Freundeskreis von jung und alt; man könnte sagen, es ist wie in einer Familie.

Nun steht das Haus Escher Str. 304 (fast) leer! Br. Lukas hat dort ein Zimmer mit Naßzellen, in dem er wohnt, wenn er sich in Köln aufhält. Außer ihm wohnen nur noch einige andere Menschen dort.

Eine Anfrage bei der Stadt Köln hat ergeben, daß sich eigentlich niemand wirklich für dieses Haus interessiert! Es müßte entweder abgerissen oder in großem Stil umgebaut werden. Weder das eine noch das andere, möchte die Stadt Köln im Moment tun. Ein Investor ist nicht in Sicht! Wir haben unser Interesse bekundet, etwas aus diesem Haus zu machen. Nicht alleine, sondern mit dem Verein

„Initiative Wohnen, Bauen, Arbeiten e.V.“. Bei der Stadt Köln sind wir auf offene Ohren gestoßen. Die Konzeption (sh. beigefügtes Faltblatt) hat überzeugt, besonders im Bereich „Wohnen“, weil es hier einen großen Bedarf an Wohnungen in Köln gibt.

Bilderstöckchen ist einer von 11 Sozialräumen im Stadtgebiet, d.h. hier besteht ein hoher Bedarf an sozialen Hilfen. Mit im Konzept enthalten ist ein Quartierszentrum, um bürgerschaftliches Engagement zu stärken und ein Treffpunkt, eine Art „Veedelswohnzimmer“, zu sein. Angeschlossen ist daran eine soziale Beratung.

In Trägerschaft des SKM existiert der damalige Jugendclub weiter, jetzt als „OT Lucky‘s Haus“ – genannt das neue Lucky‘s. Bei der Suche nach einem Namen für das Haus in der Escher Str. 304 lag es dann nahe, den Namen zu benutzen, den alle Menschen hier kennen „Dat ahle Lucky‘s“.

Für Planung, Kauf und Umbau des Hauses benötigen wir Geld! Ihre Spende ist notwendig und sehr willkommen!

Informationsblatt zum Download

Reisebericht & Eindrücke der Reise in die Ukraine 23.05 – 31.05.2019

Es gab schon einige Versuche, den Hilfsgütertransport in die Ukraine zu begleiten. Allerdings war es in der Vergangenheit teils beruflich oder privat nicht möglich. Dieses Jahr hat sich kurzfristig die Möglichkeit, ergeben die Fahrt zu begleiten. Schnell wurde der Express-Reisepass beantragt und gut 1,5 Wochen später geht es los. Unsere Truppe bestand aus Fredi, Ralf, Ron, Dominik und mir.

Nachdem wir in Maria Laach den LKW beladen und „ Zoll fertig“ gemacht haben, geht es am nächsten Morgen in aller Frühe los. Vor uns liegt eine dreitägige Reise, die über das Kloster Melk und Michalovce/Slowakei führte, bis wir die Grenze der Ukraine erreicht haben.

Ein bisschen Aufregung macht sich breit. Ich bin gespannt, ob wir ohne Probleme in die Ukraine einreisen können. Nach nicht einmal 1,5 Std sind wir in der Ukraine. Ich bin überrascht dass das so schnell geht. Hinter der Grenze erwartet uns bereits Boris, ein Mitarbeiter des Heimes.

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Besuch in Maria Laach

Wir alle wissen, daß die Verbindung mit Maria Laach für den Kellerladen sehr wichtig ist und auf Wunsch von Bruder Lukas in einer Freundschaftsvereinbarung gefestigt werden soll. Daher fuhr am Samstag, den 30.03., eine Gruppe vom Kellerladen in die Eifel, Fredi, Henry und Andi mit dem LKW, der mit Sachen für die Ukraine beladen war, Ilona mit dem Bus voller Jugendlicher und noch mehrere PKW. In Laach gab es erstmal Erbsensuppe mit Würstchen, danach eine ausführliche Führung von Altabt Benedikt durch die Kirche mit Sakristei, Krypta, Turm und Glockenboden, anschließend die alte und neue Bibliothek. Besonders für die Erstbesucher ganz neue Eindrücke.

Nach dem Kaffee wurde der LKW entladen, anschließend trafen wir uns zum Austausch mit den Partres Marianus, Simeon und Andreas, um bei Klosterbier über die Verbindung von Maria Laach und Kellerladen zu reden und gemeinsam zu überlegen, wie diese mit Inhalt gefüllt werden kann. Dabei sagten alle Kellerladenmitglieder, daß diese Freundschaft etwas Besonderes sei und sie sich in Laach zu Hause und angenommen fühlten, ohne „mit der Bibel erschlagen zu werden.“ Auch die “ Neulinge“ waren sehr positiv überrascht und besonders die Aussicht, zwei Räume für den Kellerladen in der alten Mühle mit Betten für künftige Besuche mit Übernachtung einrichten zu können, verstärkte das Gefühl, willkommen zu sein. Aber auch Pater Andreas betonte, daß der Kontakt mit dem Kellerladen für das Kloster eine wichtige Verbindung zur Welt sei und auch sie dadurch bereichert werden.

Die kleine Kylie entzückte mit ihrer Fröhlichkeit die ganze Runde, damit ist die vierte Kellerladen-Generation in Maria Laach eingeführt.

Nach einem kurzen Besuch in Lukas Atelier ging es zurück nach Köln. Für alle war es ein sehr schöner, gelungener Besuch in Maria Laach.

Vorhang auf!

Vorhang auf! hieß es am Sonntagnachmittag für zehn Kinder und Begleiter aus dem Kellerladen. Auf Einladung der Johanniter stand ein Besuch im Theater Comedia auf dem Programm mit dem Stück „Agentur für Diebstahl“. Eine Stunde Spannung und Spaß auf der Bühne, danach ein Eis und nach Rückkehr ins Bilderstöckchen gemeinsames Hot Dog-Essen im Waggon. Dort wurden zum Abschluß noch Diebes-Masken gebastelt.

Allen hat der Nachmittag gut gefallen, es werden noch zwei weitere Kulturveranstaltungen dieses Jahr von den Johannitern gesponsert und stattfinden. Diese werden über Aushänge rechtzeitig bekannt gegeben.