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Habes-Bilder in Maria Laach

                                                         vom 8. Mai bis 4. Juni

Am 8. Mai wurde die Ausstellung von Br. Lukas in Maria Laach eröffnet. Zu sehen sind hauptsächlich Bilder von der Romasiedlung Habes in der Ostslowakei, die der Kellerladen e.V. mit der Abtei Maria Laach seit 2006 unterstützt. Durch regelmäßige Besuche und Hilfstransporte sind enge Kontakte und Freundschaften entstanden, besonders zu dem Caritas-Team, das die Menschen dort betreut. Gemeinsam mit den Roma wurde in der Siedlung eine Kapelle gebaut, die von Br. Lukas ausgemalt wurde. Das von der Caritas Kosice geführte Zentrum am Habes bietet den Kindern einen geschützten Raum zum Spielen und Lernen und mit der Nähstube den Frauen die Möglichkeit, durch den Verkauf der Arbeiten Geld zu verdienen.

Viele Freunde waren gekommen, darunter Romani Rose (Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma), mehrere Wegbegleiter vom Kellerladen und das Caritas-Team aus Kosice/Secovce Janetta Fedorkova, Rado Vascak und Marian sowie Sr. Bernadetta

Mit engagierten und warmherzigen Worten wurde das Werk von Bruder Lukas gewürdigt und auch die Situation der Roma geschildert, besonders eindrücklich von den Freunden aus Secovce, die von den täglichen Herausforderungen im Habesch erzählten, aber auch von den Erfolgen ihrer Bemühungen und der engen Zusammenarbeit und Freundschaft mit dem Kellerladen und Maria Laach .

Mitglieder des Kellerladen e.V. mit Br. Lukas, Sr. Bernadetta und Romani Rose

Die Bilder sind bis zum 4. Juni in Maria Laach zu sehen, danach wird die Ausstellung in Heidelberg im Dokumentations-und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma gezeigt.

Zweiter Hilfstransport – Update

Die Hohe Tatra

Nach einer problemlosen Fahrt erreichte dasTeam am Sonntag, den 27.3., am frühen Nachmittag die Stadt Kosice, wo am Zentrallager der Caritas der Großteil der Spenden ausgeladen wurde.

Danach ging die Fahrt weiter nach Secovce ins Kommunitätszentrum am Habes, um den Rest der Spenden abzuladen.
Dort gab es ein Treffen mit Cyril Korpesio, dem Leiterder Caritas in der Ostslowakei, der über die aktuelle Situation berichtete. Rado begleitete jeden Tag als Übersetzer unser Team.

Auffangstation für Geflüchtete in Michalovce

Am Montagmorgen, 28. März, Fahrt nach Michalovce, ca. 33 km von der Grenze entfernt, zur zentralen Auffangstation für Geflüchtete. Die dortigen Mitarbeiter schildern die aktuelle Lage: es kommen praktisch keine Flüchtlinge mehr über die Grenze, aber in der Westukraine sind ca. 6 Millionen Binnenflüchtlinge. Diese werden von den Hilfsorganisationen aus der Ostslowakei mitversorgt, d.h. auch ein Teil unserer Lieferung geht über die Grenze in die Ukraine.
Die ukrainischen Geflüchteten wollen mehrheitlich in der Ostslowakei bleiben, weil sie damit rechnen, in absehbarer Zeit wieder zurückkehren zu können, es gibt aktuell keinen Bedarf an Transportmöglichkeiten für Geflüchtete nach Deutschland. Der Bedarf an Sachspenden ist entsprechend groß, um alle Menschen versorgen zu können, daher sind unsere Transporte sehr willkommen und hilfreich.

Nach problemloser Rückfahrt wurde die Gruppe gestern Abend im Kellerladen mit Glockengeläut, Kaffee, Bier und Brötchen empfangen. Alle sind froh und erleichtert, dass Fahrer und Autos heil und ohne Pannen wieder im Kellerladen gelandet sind.

heil zurück
Empfang im Kellerladen

Ein herzlicher Dank allen Fahrern, Spendern und Organisatoren

Der nächste Transport mit Michael Lingenthal startet am kommenden Montag, den 4. April.

Ein Herz für die Ukraine – im Doppelpack

Am Samstag, den 26.März, führte eine Gruppe vom Kellerladen wieder eine Spendenaktion vor dem ALDI in Longerich durch. Die Resonanz war – wie beim ersten Mal – sehr groß, sodass die Kartons schnell mit Sachspenden gefüllt waren. Vom Kölner Flitzer bekamen wir den LKW zum Transport „für umsonst“ !

Zeitgleich wurde auch von der Abtei Maria Laach vor verschiedenen Supermärkten gesammelt, mehrere Brüder und auch Messdiener waren im Einsatz.  Auch Bruder Lukas zeigte sein Herz für die Ukraine und warb um Spenden.

WELCOME – ganz groß

Die Langzeitpraktikumklasse der Hauptschule Bilderstöckchen mit Frau Homann (Lehrerin) und Bianca Schleicher vom Kellerladen

Aus Holz sägten die Jugendlichen die Buchstaben, bemalten sie in den ukrainischen Farben und machen so ganz deutlich, dass alle Geflüchteten in 50739 Köln BILDERSTÖCKCHEN willkommen sind